Es brennt gerade? Dann rufen Sie an – Mo–Sa 07:00–22:00 Uhr.
IT-Notfall · Soforthilfe für Betriebe in NRW

Cyberangriff?
Wir gehen ran.

Erst mal durchatmen. Sie sind nicht der Erste, dem das passiert. Am Anfang steht fast immer ein Mensch – ein Klick, ein Passwort, ein Moment Unaufmerksamkeit. Das ist keine Schwäche Ihres Betriebs, sondern die Stelle, an der es praktisch überall bricht. Wir bringen Ihre Systeme zurück in den Betrieb und behalten gleichzeitig die 72-Stunden-Meldefrist im Blick. Auch dann, wenn Sie noch nie Kunde bei uns waren.

Mo–Sa 07:00–22:00 Uhr erreichbar
Rückruf in 30 Minuten, wenn wir gerade im Einsatz sind
Vor Ort im Münsterland & Ruhrgebiet

Wenn die Systeme vom Netz sind, hilft kein Fernzugriff mehr – dann kommen wir raus. Vor Ort im Münsterland und im Ruhrgebiet, in der Regel noch am selben Tag.

Die ersten drei Dinge Wenn Sie sonst nichts lesen – das hier reicht für den Anfang.
1
Nichts überstürzen.Die teuersten Fehler passieren in den ersten fünf Minuten.
2
Netzwerk trennen – nicht ausschalten.Kabel ziehen, WLAN aus. Das Gerät bleibt an.
3
Backups sofort vom Netz nehmen.Externe Platten abziehen, Backup-NAS trennen.
Alle Schritte ansehen
Hilfe auch ohne Vertrag
Ein Mensch am Telefon, kein Callcenter
Feste Ansprechpartnerin für die Meldefrist
Wir kommen auch raus, nicht nur per Fernzugriff
Klartext statt Fachjargon
Bevor wir zur Technik kommen

Erst mal: Sie sind nicht der Erste.

Fast jeder Betrieb, mit dem wir zu tun haben, hatte irgendwann einen Vorfall. Die einen haben es gemerkt, die anderen nicht. Das ist keine Frage von Nachlässigkeit, sondern eine Frage der Zeit.

Wahrscheinlich hat Sie niemand gezielt ausgesucht.

Angriffe laufen automatisiert, rund um die Uhr, gegen alles, was erreichbar ist. In aller Regel wurden Sie nicht ausgewählt – Sie waren erreichbar. Das ist ein Unterschied.

Ein Klick auf die falsche Mail passiert jedem.

Auch uns. Wer heute noch behauptet, er erkenne jede Phishing-Mail, hat länger keine gesehen. Dazu unten mehr.

Es sieht am Anfang schlimmer aus, als es ist.

In den ersten Stunden wirkt fast jeder Vorfall wie ein Totalschaden. Wenn getrennte Sicherungen existieren, ist die Lage danach meist deutlich besser als der erste Eindruck.

Viele rufen erst nach Tagen an. Nicht, weil sie es nicht besser wüssten, sondern weil es ihnen unangenehm ist. Man will erst selbst noch etwas probieren, es soll möglichst niemand mitbekommen, und irgendwie hofft man, dass es sich von allein sortiert.

Wir kennen das – das ist ein bisschen wie mit dem Zahnarzt. Das Unangenehme ist nie der Termin. Das Unangenehme sind die Wochen davor, in denen es schlimmer wird.

Deshalb ganz ohne Umschweife: Wir bewerten nicht, wie es dazu gekommen ist. Wir sortieren mit Ihnen, was jetzt zu tun ist. Und wenn sich am Ende herausstellt, dass es halb so wild war – auch gut. Dann haben Sie einmal zu viel angerufen statt einmal zu wenig.

Sofortmaßnahmen

Die ersten 30 Minuten.
Acht Schritte, kein Fachjargon.

Diese Liste hilft Ihnen auch dann, wenn Sie uns nie anrufen. Genau dafür ist sie gedacht. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Schritt für Ihre Situation passt: lieber kurz anrufen als raten.

1
Durchatmen. Zwei Minuten.
Die teuersten Fehler passieren nicht durch den Angriff, sondern in den fünf Minuten danach. Server werden abgeschaltet, Platten formatiert, Backups überschrieben – alles in bester Absicht, alles schwer zu reparieren.
TunKurz sortieren: Wer hat was bemerkt, seit wann, an welchem Gerät? Eine Person bestimmen, die entscheidet.
Auf keinen FallHektisch Dinge ausprobieren, die man im Internet gefunden hat. Entschlüsselungs-Tools von unbekannten Seiten herunterladen.
2
Trennen – aber nicht ausschalten.
Das ist der Punkt, an dem die meisten das Gegenteil von dem tun, was hilft. Der Reflex sagt „Stecker raus“. Richtig ist: das Gerät vom Netzwerk trennen, aber eingeschaltet lassen.
TunNetzwerkkabel ziehen, WLAN ausschalten. Bei mehreren betroffenen Geräten: den Switch oder die Internetleitung trennen.
Auf keinen FallHerunterfahren oder neu starten. Im Arbeitsspeicher stecken Spuren zum Einfallsweg – und in manchen Fällen Schlüsselmaterial, mit dem sich Daten wieder öffnen lassen. Beim Ausschalten ist das unwiederbringlich weg.
Die eine Ausnahme: Sie sehen zu, wie gerade Dateien verschlüsselt werden – Ordner füllen sich mit fremden Dateiendungen, die Festplatte läuft heiß. Dann zählt jede Minute mehr als jede Spur: hart ausschalten, Stecker ziehen.
3
Backups sofort in Sicherheit bringen.
Moderne Ransomware sucht gezielt nach Sicherungen, bevor sie zuschlägt. Ein Backup, das im selben Netz erreichbar ist, ist im Ernstfall oft schon mit verschlüsselt.
TunExterne Platten physisch abziehen. Backup-NAS vom Netz nehmen. Beim Cloud-Backup den Anbieter anrufen und die Aufbewahrung verlängern lassen.
Auf keinen FallJetzt noch ein Backup laufen lassen. Ein Sicherungslauf über verschlüsselte Daten überschreibt möglicherweise die letzte saubere Version.
4
Uhrzeit notieren. Wirklich.
Wann ist es aufgefallen, und wem? Klingt nebensächlich, ist es aber nicht: Ab dem Moment, in dem Sie Kenntnis haben, läuft die 72-Stunden-Frist für die Meldung an die Aufsichtsbehörde. Im Chaos rekonstruiert das hinterher niemand mehr.
TunDatum, Uhrzeit und Name auf einen Zettel – nicht in eine Datei auf dem betroffenen Rechner. Ab da alles mitschreiben, was Sie tun.
Auf keinen FallSich auf das Gedächtnis verlassen. Nach zwei Tagen Ausnahmezustand weiß niemand mehr, ob es Dienstag 16 Uhr oder Mittwoch früh war.
5
Beweise sichern statt aufräumen.
Der Wunsch, die Spuren schnell wegzubekommen, ist verständlich. Aber die Polizei und wir selbst brauchen genau diese Spuren – für die Anzeige, für die Dokumentation und um zu verstehen, wie jemand hereingekommen ist.
TunBildschirme mit dem Handy abfotografieren, auch die Lösegeldforderung. Verdächtige E-Mails aufbewahren. Betroffene Geräte unangetastet stehen lassen.
Auf keinen FallRechner neu aufsetzen, Dateien löschen, Protokolle leeren oder „zur Sicherheit“ schon mal alles neu installieren.
6
Keine Passwörter am betroffenen Gerät ändern.
Ein sehr häufiger und sehr teurer Reflex. Wer auf einem kompromittierten Rechner neue Passwörter vergibt, liefert sie direkt mit ab – der Angreifer liest mit.
TunZugänge von einem nachweislich sauberen Gerät aus zurücksetzen, im Zweifel vom privaten Handy. Zuerst E-Mail und Administratorkonten.
Auf keinen FallNeue Passwörter am betroffenen Rechner eingeben oder sie in einer Datei auf demselben System speichern.
7
Nicht mit den Tätern schreiben.
In der Lösegeldforderung steht meist ein Chat-Link und ein Countdown. Beides ist Teil der Methode: Zeitdruck erzeugen, damit im Alleingang gezahlt wird. Jede Antwort bestätigt außerdem, dass hinter der Adresse ein zahlungsfähiges Unternehmen sitzt.
TunDie Forderung dokumentieren und liegen lassen. Entscheidungen über Zahlungen niemals allein und niemals unter Zeitdruck – das gehört zur Polizei.
Auf keinen FallAuf eigene Faust verhandeln, Kryptowährung besorgen oder zahlen, bevor jemand drauf geschaut hat. Eine Zahlung ist keine Garantie für irgendetwas.
8
Ersatzweg aufbauen – und Hilfe holen.
Wenn die Firmen-E-Mail betroffen ist, lesen die Angreifer mit, was Sie zur Bewältigung schreiben. Das ist schon oft passiert. Und: Ab hier ist es keine Frage mehr von Selbstständigkeit, sondern von Tempo.
TunÜber private Mobiltelefone kommunizieren. Geschäftsführung informieren, IT-Dienstleister holen. Mitarbeitenden kurz sagen, was sie tun und lassen sollen.
Auf keinen FallTagelang allein weiterprobieren, weil es unangenehm ist. Genau das macht aus einem Vorfall einen Schaden.

Unsicher, ob Sie gerade das Richtige tun? Rufen Sie an, bevor Sie etwas ausprobieren. Das Gespräch kostet nichts und dauert oft keine zehn Minuten.

02369 / 2969965
Zum Ausdrucken

Die Notfallkarte für den Serverschrank.

Eine Seite, alles Wichtige, Platz für Ihre eigenen Nummern. Ausdrucken, ausfüllen, aufhängen – am besten dort, wo im Ernstfall jemand steht, der nicht aus der IT kommt. Kostenlos, ohne E-Mail-Adresse, ohne Gegenleistung.

IT-Notfall – was jetzt zu tun ist
Bei Verdacht auf Cyberangriff, Verschlüsselung oder Fremdzugriff. Ruhe bewahren und der Reihe nach vorgehen.
  1. Durchatmen. Nichts überstürzen. Eine Person bestimmen, die entscheidet.
  2. Netzwerk trennen – Gerät NICHT ausschalten. Kabel ziehen, WLAN aus. Nur wenn sichtbar gerade verschlüsselt wird: sofort hart ausschalten.
  3. Backups vom Netz nehmen. Externe Platten abziehen, Backup-NAS trennen. Keinen neuen Sicherungslauf starten.
  4. Uhrzeit der Entdeckung notieren. Ab jetzt läuft die 72-Stunden-Meldefrist (Art. 33 DSGVO).
  5. Beweise sichern. Bildschirm mit dem Handy abfotografieren. Nichts löschen, nichts neu aufsetzen.
  6. Keine Passwörter am betroffenen Gerät ändern. Nur von einem sauberen Gerät aus.
  7. Nicht mit den Tätern kommunizieren. Nicht antworten, nicht verhandeln, nicht zahlen.
  8. Über Ersatzweg kommunizieren. Private Handys statt Firmen-E-Mail.
  9. Anrufen: IT-Dienstleister und Geschäftsführung – in dieser Reihenfolge.
  10. Melden prüfen: Aufsichtsbehörde (72 Std.) und Anzeige bei der Polizei / ZAC NRW.
IT-Notfall (Mo–Sa 07–22 Uhr):Greuel IT-Service · 02369 / 2969965
ZAC NRW (Polizei, für Unternehmen):0211 939-4040
Verantwortliche/r Ansprechpartner/in (entscheidet):
Entdeckt am / um:
Geschäftsführung:
Datenschutzbeauftragte/r:
E-Mail-Anbieter / Hoster:
Bank (Zahlungen sperren):
Steuerberater / Lohnbuchhaltung:
Telefonanlage / Internetanbieter:
Wo liegen die Backups (Ort, Gerät, Zugang):
Greuel IT-Service · Carl-Benz-Straße 27, 48734 Reken · itsgreuel.de Diese Karte ersetzt keine Prüfung des Einzelfalls.
Einordnung

Was ist bei Ihnen los?

Suchen Sie sich heraus, was am ehesten passt. Jeder Punkt sagt Ihnen in Klartext, was gerade wahrscheinlich passiert, was Sie sofort tun können und was wir übernehmen.

Dateien lassen sich nicht mehr öffnen, es gibt eine Lösegeldforderung

Was gerade passiert

Ransomware hat Ihre Daten verschlüsselt. Meist waren die Angreifer vorher schon Tage bis Wochen im Netz, haben sich umgesehen und häufig auch Daten kopiert, bevor verschlüsselt wurde.

Was Sie jetzt tun

Betroffene Geräte vom Netz trennen, aber anlassen. Backups sofort physisch trennen. Nicht antworten, nicht zahlen. Uhrzeit notieren, Bildschirm fotografieren.

Was wir tun

Ausbreitung stoppen, saubere von befallenen Systemen trennen, Backups auf Verwertbarkeit prüfen und eine Wiederanlauf-Reihenfolge festlegen – damit zuerst das läuft, was Ihr Geschäft am Laufen hält.

Aus unserem Postfach gehen E-Mails raus, die wir nicht geschrieben haben

Was gerade passiert

Ein E-Mail-Konto ist übernommen. Typisch: Angreifer klinken sich in laufende Mail-Verläufe ein und schicken Rechnungen mit geänderter Bankverbindung – an Ihre Kunden, in Ihrem Namen, im richtigen Ton.

Was Sie jetzt tun

Passwort von einem anderen, sauberen Gerät aus ändern und alle Sitzungen abmelden. Kunden telefonisch warnen, nicht per Mail. Bank informieren, falls schon gezahlt wurde.

Was wir tun

Konto absichern, Zwei-Faktor erzwingen, heimlich eingerichtete Weiterleitungs- und Postfachregeln finden und entfernen, Anmeldeprotokolle auswerten und prüfen, welche Postfächer sonst noch betroffen sind.

Jemand war auf dem Server – Fernzugriff, fremde Benutzer, seltsame Anmeldungen

Was gerade passiert

Ein Zugang wurde übernommen, oft über einen aus dem Internet erreichbaren Fernzugriff oder ein Passwort aus einem alten Datenleck. Häufig ist das die Vorstufe: Es wird ausgekundschaftet, bevor zugeschlagen wird.

Was Sie jetzt tun

Fernzugriff von außen abschalten, wenn Sie wissen wie. Auffällige Benutzerkonten notieren, nicht löschen. Nichts neu installieren – das vernichtet die Spuren.

Was wir tun

Zugänge schließen, Konten und Berechtigungen durchgehen, Protokolle auswerten und eingrenzen, wie lange und wie tief jemand drin war. Danach das Fernzugriffs-Konzept so umbauen, dass es nicht wieder passiert.

Es sind offenbar Daten abgeflossen – Kunden- oder Personaldaten

Was gerade passiert

Der Fall mit der größten rechtlichen Tragweite. Sobald personenbezogene Daten betroffen sind, greift die Meldepflicht – unabhängig davon, ob die Technik schon wieder läuft.

Was Sie jetzt tun

Uhrzeit der Kenntnis festhalten. Grob eingrenzen, welche Datenarten und wie viele Personen betroffen sein könnten. Noch nichts nach außen kommunizieren, bevor das Bild steht.

Was wir tun

Gemeinsam mit Ihnen die Meldung an die Aufsichtsbehörde vorbereiten und prüfen, ob zusätzlich die Betroffenen informiert werden müssen. Sie bekommen dafür eine feste Ansprechpartnerin.

Unsere Website zeigt fremde Inhalte oder leitet woandershin

Was gerade passiert

Meist über ein veraltetes Plugin oder gestohlene Zugangsdaten. Unangenehm: Google stuft die Seite schnell als gefährlich ein, und Besucher bekommen eine Warnung angezeigt.

Was Sie jetzt tun

Seite beim Hoster offline nehmen lassen, wenn Besucher gefährdet sein könnten. Zugangsdaten zu Hosting und Redaktionssystem ändern – von einem sauberen Gerät aus.

Was wir tun

Schadcode entfernen, Einfallsweg schließen, saubere Wiederherstellung aus einem geprüften Stand und die Freigabe bei Google anstoßen, damit die Warnung verschwindet.

Ich habe auf einen Link geklickt und mich sofort geärgert

Was gerade passiert

Vielleicht nichts. Vielleicht wurden Zugangsdaten abgegriffen oder etwas nachgeladen. Das lässt sich prüfen – und das ist der beste denkbare Zeitpunkt dafür, weil noch nichts passiert sein muss.

Was Sie jetzt tun

Gerät vom Netz trennen. Falls Sie Zugangsdaten eingegeben haben: dieses Passwort von einem anderen Gerät aus ändern. Und: Bescheid sagen. Das ist kein Grund, sich zu schämen.

Was wir tun

Kurz drauf schauen und Entwarnung geben oder gezielt aufräumen. Meistens ist es in einer halben Stunde erledigt. Genau deshalb lohnt sich der frühe Anruf.

Nichts passt so richtig? Auch das ist ein guter Grund anzurufen. Wir sortieren am Telefon mit Ihnen, ob es ein Vorfall ist – und wenn nicht, sagen wir das genauso deutlich.

Kurz durchsprechen
Zur Einordnung

„Wir sind doch viel zu klein.“
Genau deshalb.

Das ist der Satz, den wir am häufigsten hören – meistens von Betrieben, bei denen wir gerade aufräumen. Er beruht auf einer Vorstellung von Cyberangriffen, die zehn Jahre alt ist.

Bots scannen das Netzwerk.

Angriffe laufen automatisiert. Programme klopfen rund um die Uhr das gesamte Internet nach erreichbaren Systemen und bekannten Schwachstellen ab. Ob dahinter ein Konzern oder ein Handwerksbetrieb mit zwölf Leuten steht, merken sie erst hinterher – wenn sie schon drin sind.

Die alte Faustregel ist tot.

„Schlechtes Deutsch, komische Anrede, dann ist es Phishing“ – das galt einmal. Heute sind diese Mails sprachlich fehlerfrei, kennen den Namen Ihrer Buchhaltung, beziehen sich auf einen echten Lieferanten und hängen sich an einen laufenden Mail-Verlauf an. KI-Werkzeuge machen das in Sekunden und in beliebiger Menge.

Kleine Betriebe sind lohnender geworden.

Nicht weil dort mehr zu holen wäre, sondern weil der Aufwand fast auf null gesunken ist. Wenn tausend Angriffe so viel kosten wie früher einer, lohnt sich auch der kleine Betrieb. Das ist keine Drohung, sondern schlicht die Rechnung dahinter.

Was das für Sie bedeutet: Wenn es Sie erwischt hat, ist das kein Beleg dafür, dass bei Ihnen geschlampt wurde. Es ist der Normalfall geworden. Die interessante Frage ist nicht, wie es passieren konnte – sondern wie schnell Sie wieder arbeiten können und ob die Fristen eingehalten sind.

Sie wollen wissen, wie gut Ihr Team solche Mails heute noch erkennt? Auf unserer Datenschutzseite gibt es einen kostenlosen Phishing-Test mit sechs echten Beispielen – ohne Anmeldung.

Meldepflicht

Die 72-Stunden-Uhr läuft.
Und zwar ab jetzt.

Während die Technik repariert wird, läuft parallel eine Frist. Das ist die Sache, die Geschäftsführern nachts durch den Kopf geht – und der Teil, den reine IT-Notdienste gerne auslassen. Hier das Wichtigste in Klartext.

Das müssen Sie nicht allein machen. Wer bei uns anruft, bekommt neben der Technik eine feste Ansprechpartnerin für genau diesen Teil. Sie geht mit Ihnen durch, ob eine Meldung fällig ist, was hineingehört und was Sie dokumentieren sollten – und bereitet die Meldung mit Ihnen vor.

Damit es klar ist: Das ist Datenschutzberatung, keine Rechtsberatung. Wir bereiten die Meldung mit Ihnen vor – absenden muss sie der Verantwortliche selbst, also Ihr Unternehmen. Und wenn der Fall an einen Anwalt gehört, sagen wir Ihnen das rechtzeitig statt zu spät. Mehr dazu auf unserer Seite Datenschutz & Informationssicherheit.

Wichtige Nummern

Wen Sie außer uns anrufen können.

Diese Stellen kosten Sie nichts und sind ausdrücklich für Unternehmen da. Bitte prüfen Sie im Ernstfall kurz die aktuellen Kontaktdaten auf den verlinkten Seiten – Behörden ändern gelegentlich ihre Erreichbarkeiten.

Bei Straftat · so früh wie möglich

ZAC NRW – Zentrale Ansprechstelle Cybercrime

Die Anlaufstelle des Landeskriminalamts speziell für Unternehmen und Behörden. Beratung und Anzeigenaufnahme, ohne dass sofort ein Streifenwagen vorfährt. Der Anruf verpflichtet Sie zu nichts und kostet nichts.

Telefon: 0211 939-4040 E-Mail: cybercrime.lka@polizei.nrw.de Bei akuter Gefahr immer: 110
Bei Personenbezug · innerhalb 72 Stunden

LDI NRW – Landesbeauftragte für Datenschutz

Die zuständige Aufsichtsbehörde für Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Die Meldung nach Art. 33 DSGVO läuft über ein Online-Formular, ohne Registrierung. Sie erhalten sofort ein Aktenzeichen, unter dem sich später nachmelden lässt.

Zum Nachlesen · jederzeit

BSI – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Herstellerneutrale Empfehlungen zum Umgang mit Ransomware und IT-Notfällen, inklusive Vorlagen für Notfallkarten und Wiederanlaufpläne. Gute Quelle, wenn Sie das Thema nach dem Vorfall sauber aufsetzen wollen.

Sofort · wenn Geld im Spiel ist

Ihre Bank

Wenn gefälschte Rechnungen im Umlauf sind oder eine Überweisung auf eine geänderte Bankverbindung ging: sofort anrufen. Kurz nach der Ausführung lassen sich Zahlungen manchmal noch zurückholen – ein paar Stunden später meist nicht mehr.

Nummer Ihrer Filiale – und zwar die direkte, nicht die Hotline. Tragen Sie sie auf der Notfallkarte oben ein.
So läuft es bei uns

Vom Anruf bis der Betrieb wieder läuft.

Kein Ticketsystem, keine Eskalationsstufen, keine Warteschleife. Sie rufen an und sprechen mit jemandem, der Ihnen sagt, was als Nächstes passiert.

1
Anruf & Lagebild
Die ersten 15 Minuten am Telefon: Was ist betroffen, was läuft noch, was muss sofort gestoppt werden. Kostenlos, auch wenn Sie danach jemand anderen beauftragen.
2
Eindämmen
Ausbreitung stoppen, Zugänge schließen, Sicherungen schützen. Solange ein Zugang sicher nutzbar ist, geht das aus der Ferne – sind die Systeme bereits getrennt, kommen wir zu Ihnen.
3
Meldepflicht prüfen
Parallel, nicht danach. Während die Technik läuft, klären wir mit Ihnen, ob und was gemeldet werden muss. Die Frist wartet nicht auf den Wiederanlauf.
4
Reihenfolge festlegen
Was muss zuerst wieder laufen, damit Sie arbeiten können – Warenwirtschaft, Telefon, Lohn? Wir priorisieren nach Ihrem Geschäft, nicht nach Serverliste.
5
Wiederherstellen
Saubere Systeme zurück in den Betrieb, geprüfte Stände einspielen, Zugänge neu aufsetzen. Sie bekommen täglich eine verständliche Rückmeldung, kein Statusdiagramm.
6
Nachbereiten
Einfallsweg schließen, Backups so umbauen, dass sie einen nächsten Angriff überleben, Dokumentation für Aufsichtsbehörde und eigene Unterlagen. Danach ist Ruhe.
07–22
Uhr erreichbar, Mo bis Sa
30 Min
Rückruf, wenn wir im Einsatz sind
98 %
beim ersten Kontakt gelöst
100+
Betriebe, die wir betreuen
Schneller zurück in den Betrieb

Die Angreifer nutzen KI.
Wir halten dagegen.

Auch wir setzen KI ein – nicht als Schlagwort, sondern an einer klar begrenzten Stelle: bei der Auswertung nach einem Vorfall. Das spart im Ernstfall Stunden, in denen Ihr Betrieb sonst stillsteht. Geprüft und entschieden wird trotzdem von Hand.

Protokollberge auswerten

Nach einem Vorfall liegen zehntausende Ereigniszeilen vor – Anmeldungen, Zugriffe, Verbindungen. Genau die Arbeit, bei der Maschinen schneller sind als jeder Mensch mit Kaffee und Excel.

Einfallsweg eingrenzen

Welche Mail, welcher Zugang, welche Schwachstelle? Je schneller diese Frage beantwortet ist, desto schneller ist die Tür zu – und desto geringer die Gefahr, dass Sie sich beim Wiederanlauf denselben Schaden erneut einfangen.

„Welche Systeme sind sauber?“

Die entscheidende Frage für den Wiederanlauf. Auffälligkeiten in großen Datenmengen zu erkennen, ist eine Musteraufgabe – und damit genau das, wofür sich der Einsatz lohnt.

Das Ergebnis prüft immer ein Mensch. Keine Maßnahme an Ihren Systemen passiert, weil eine Software das vorgeschlagen hat. Die Auswertung geht schneller, entschieden wird von jemandem, der Ihnen dafür auch ins Gesicht schaut – und einzelne Punkte sehen wir uns grundsätzlich von Hand an.
Klartext

Was wir Ihnen nicht versprechen.

Im Notfall wird viel versprochen. Wir halten es lieber andersherum und sagen vorher, wo unsere Grenzen liegen – damit Sie nicht mitten im Vorfall feststellen, dass Sie den Falschen am Telefon haben.

Wir garantieren nicht, dass verschlüsselte Daten zurückkommen.Das kann niemand seriös. Ob eine Wiederherstellung gelingt, hängt an Ihren Sicherungen und an der eingesetzten Verschlüsselung. Wir sagen Ihnen nach der ersten Sichtung ehrlich, wie die Chancen stehen – auch wenn die Antwort unangenehm ist.
Wir verhandeln nicht mit Erpressern.Keine Kontaktaufnahme, keine Kryptozahlungen, keine Vermittlung. Wenn eine Zahlung ernsthaft im Raum steht, gehört das zur Polizei – nicht zu Ihrem IT-Dienstleister.
Wir erstellen keine gerichtsfesten Gutachten.Wir sichern Spuren und dokumentieren sauber. Wenn es aber um forensische Beweisführung vor Gericht oder um sehr große, komplexe Vorfälle geht, holen wir jemanden dazu, der genau das macht.
Wir machen keine Rechtsberatung.Wir bereiten die Meldung an die Aufsichtsbehörde mit Ihnen vor und ordnen ein, was zu dokumentieren ist. Haftungsfragen, Vertragsstrafen und Auseinandersetzungen mit Kunden gehören zu einem Anwalt – und das sagen wir rechtzeitig.
Und wenn wir nicht die Richtigen sind, sagen wir das.Wenn Ihr Fall zu groß ist oder wenn jemand anders schneller helfen kann – dann bekommen Sie diese Auskunft, auch wenn wir daran nichts verdienen. Ein halbherziger Einsatz im Notfall hilft niemandem.
Kosten

Was das kostet.

Das erste Telefonat kostet nichts. Auch dann nicht, wenn Sie danach jemand anderen beauftragen oder sich herausstellt, dass gar kein Vorfall vorliegt. Wir stellen keine Bereitschaftspauschale dafür in Rechnung, dass wir rangehen.

Danach nach Aufwand – aber nicht ins Blaue hinein. Bevor wir loslegen, bekommen Sie eine Einschätzung, womit zu rechnen ist und was der erste Schritt umfasst. Beauftragt wird erst, wenn Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. Wenn sich während des Einsatzes abzeichnet, dass es umfangreicher wird, erfahren Sie das, bevor die Stunden anfallen – nicht auf der Rechnung.

Kein Notfallaufschlag dafür, dass es Ihnen gerade schlecht geht. Dass jemand in einer Zwangslage steckt, ist für uns kein Preisargument.

Wer da rangeht

Aus Reken. Kein Callcenter,
keine Ticketnummer.

Wir sind ein kleines Team aus dem Kreis Borken und betreuen Betriebe zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Wer bei uns anruft, spricht mit einem Menschen, der die Systeme danach auch selbst anfasst – und der Ihnen im Zweifel gegenübersitzt.

Das Team von Greuel IT-Service aus Reken

Im Notfall sind die Systeme in der Regel vom Netz – dann nützt der beste Fernzugriff nichts. Deshalb kommen wir raus: vor Ort im Münsterland und im Ruhrgebiet, in der Regel noch am selben Tag.

Solange noch ein Zugang sicher nutzbar ist, können wir die ersten Schritte auch aus der Ferne machen – das entscheiden wir gemeinsam am Telefon, nicht vorab.

Wo wir regelmäßig unterwegs sind:

RekenLembeckRhadeBorkenCoesfeldDülmenAhausSüdlohnStadtlohnBocholtDorstenHaltern am SeeMarlRecklinghausenGladbeckBottropGelsenkirchenMünsterEssen… und dazwischen
Wenn die Lage sortiert ist

Nach dem Notfall hört es nicht auf.

Ein Vorfall ist der teuerste denkbare Weg, die eigenen Schwachstellen kennenzulernen. Wenn Sie ihn schon bezahlt haben, sollten Sie wenigstens etwas davon behalten.

Sie sind gerade betroffen

Nach dem Wiederanlauf gehen wir mit Ihnen durch, was den Einstieg möglich gemacht hat, und bauen die Sicherungen so um, dass sie einen nächsten Angriff überstehen. Danach läuft es weiter – oder Sie machen wieder allein. Beides in Ordnung.

Sie lesen hier vorsorglich

Dann sind Sie in der besseren Position. Drucken Sie die Notfallkarte aus, tragen Sie Ihre Nummern ein und hängen Sie sie auf. Das kostet zehn Minuten und ist mehr Vorbereitung, als die meisten Betriebe haben.

Sie wollen wissen, wo Sie stehen

Auf unserer Startseite gibt es einen IT-Schnellcheck mit 14 Bereichen – ohne Anmeldung, mit Auswertung zum Mitnehmen. Ehrlich ausgefüllt sagt er Ihnen mehr als jedes Verkaufsgespräch.

Und sonst? Wir kümmern uns um die komplette IT kleiner und mittelständischer Betriebe – Netzwerk und Firewall, Microsoft 365, Server, Telefonie, Datenschutz. Alles Weitere finden Sie auf unserer Hauptseite.

Zu itsgreuel.de
Häufige Fragen

Was Sie sich gerade fragen.

Das ist mir unangenehm. Erfährt jemand davon, dass wir betroffen waren?
Von uns nicht. Kein Name in einer Referenzliste, keine Fallgeschichte beim nächsten Kunden, kein Beitrag in sozialen Netzwerken. Unabhängig davon kann es sein, dass Sie selbst informieren müssen – die Aufsichtsbehörde, in bestimmten Fällen auch betroffene Kunden oder Mitarbeitende. Das ist etwas anderes als Reden aus freien Stücken, und wir bereiten es mit Ihnen so vor, dass es sachlich bleibt.
Wir haben tagelang selbst probiert. Ist es jetzt zu spät für Hilfe?
Nein. Es wird selten leichter, aber wir haben noch keinen Fall erlebt, in dem nichts mehr zu retten war. Rufen Sie an, auch wenn schon eine Woche vergangen ist – und erzählen Sie ruhig, was Sie schon versucht haben. Das hilft uns, wir bewerten es nicht. Fast alle warten erst einmal ab, das ist völlig normal.
Ab wann laufen die 72 Stunden genau?
Ab dem Zeitpunkt, an dem Ihnen die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten bekannt wird – nicht ab dem Angriff und nicht ab dem Abschluss der Untersuchung. Wenn Ihre Buchhaltung Montag um 8 Uhr merkt, dass Dateien verschlüsselt sind, ist das der Startpunkt. Deshalb der Hinweis weiter oben, die Uhrzeit sofort zu notieren.
Müssen wir wirklich melden, wenn gar keine Daten abgeflossen sind?
Nicht jeder Vorfall ist meldepflichtig – aber die Meldepflicht greift weiter, als viele denken. Auch der Verlust der Verfügbarkeit, also verschlüsselte Personaldaten, kann eine meldepflichtige Verletzung sein, selbst wenn niemand sie kopiert hat. Entscheidend ist eine Einzelfallbetrachtung. Wenn Sie zu dem Ergebnis kommen, dass nicht gemeldet werden muss, sollten Sie diese Begründung dokumentieren.
Übernehmen Sie die Meldung für uns?
Wir bereiten sie mit Ihnen vor: Wir gehen durch, ob eine Meldung fällig ist, sammeln die Angaben und formulieren sie so, dass sie für die Behörde nachvollziehbar sind. Absenden muss die Meldung der Verantwortliche selbst – also Ihr Unternehmen. Sie stehen dabei aber nicht allein vor dem Formular, sondern haben eine feste Ansprechpartnerin an der Seite.
Was passiert, wenn wir die Frist verpassen?
Eine verspätete Meldung ist deutlich besser als gar keine. Die Verordnung sieht ausdrücklich vor, dass eine Meldung nach mehr als 72 Stunden mit einer Begründung für die Verzögerung erfolgen kann. Aussitzen ist die schlechteste Variante – erfahrungsgemäß wird spätes, aber offenes Melden anders bewertet als gar nicht melden.
Müssen wir Anzeige erstatten?
Eine gesetzliche Pflicht zur Anzeige gibt es für Sie als Geschädigten nicht. In der Praxis spricht viel dafür: Die ZAC NRW ist genau für Unternehmen eingerichtet – dort sitzen Leute, die mit solchen Fällen täglich zu tun haben. Die Anzeige verpflichtet Sie zu nichts weiter und macht den Vorfall nicht öffentlich.
Sollen wir das Lösegeld zahlen?
Wir raten davon ab und beteiligen uns nicht daran. Es gibt keine Zusicherung, dass Sie brauchbare Schlüssel bekommen, kopierte Daten sind damit ohnehin nicht zurück, und Sie sind danach als zahlungsbereit bekannt. Wenn die Frage trotzdem ernsthaft im Raum steht, gehört sie zur Polizei – nicht in eine Nachtsitzung im Betrieb.
Wie lange dauert es, bis wir wieder arbeiten können?
Das hängt vor allem an Ihren Sicherungen und daran, wie viele Systeme betroffen sind. Wenn brauchbare, getrennte Backups vorliegen, sind einzelne Arbeitsplätze oft am selben Tag wieder nutzbar und die zentralen Systeme innerhalb weniger Tage. Ohne verwertbares Backup wird es deutlich länger. Eine belastbare Aussage bekommen Sie von uns nach der ersten Sichtung – und zwar eine ehrliche, keine beruhigende.
Wir sind ein kleiner Betrieb. Warum sollte uns jemand angreifen?
Weil Sie höchstwahrscheinlich gar nicht gezielt ausgesucht wurden. Angriffe laufen automatisiert gegen alles, was erreichbar ist, und die eingesetzten Werkzeuge sind durch KI so billig geworden, dass sich auch der kleine Betrieb rechnet. Das ist keine Panikmache, sondern schlicht die Ökonomie dahinter – und der Grund, warum wir bei Betrieben mit acht Mitarbeitenden genauso im Einsatz sind wie bei solchen mit achtzig.
Hafte ich als Geschäftsführer persönlich?
Das ist eine Rechtsfrage, die wir Ihnen nicht abschließend beantworten können – und jeder, der das am Telefon pauschal tut, sollte Sie misstrauisch machen. Was wir sagen können: Es kommt regelmäßig darauf an, ob angemessene Maßnahmen getroffen waren und ob im Vorfall sauber und nachvollziehbar reagiert wurde. Genau deshalb ist die Dokumentation ab Minute eins so wichtig. Bei konkreten Haftungsfragen gehören Sie zu einem Anwalt, und wir sagen Ihnen, wann dieser Punkt erreicht ist.
Helfen Sie auch, wenn wir gar keine Kunden von Ihnen sind?
Ja. Genau dafür ist diese Seite da. Sie brauchen keinen Vertrag, keinen Wartungsschein und keine Vorgeschichte mit uns. Rufen Sie an, schildern Sie, was los ist – alles Weitere klärt sich danach.

Lieber einmal zu früh angerufen
als einmal zu spät.

Mo–Sa 07:00–22:00 Uhr. Das erste Gespräch kostet nichts, auch ohne Vertrag. Wenn wir gerade im Einsatz sind, rufen wir innerhalb von 30 Minuten zurück.

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