Erst mal durchatmen. Sie sind nicht der Erste, dem das passiert. Am Anfang steht fast immer ein Mensch – ein Klick, ein Passwort, ein Moment Unaufmerksamkeit. Das ist keine Schwäche Ihres Betriebs, sondern die Stelle, an der es praktisch überall bricht. Wir bringen Ihre Systeme zurück in den Betrieb und behalten gleichzeitig die 72-Stunden-Meldefrist im Blick. Auch dann, wenn Sie noch nie Kunde bei uns waren.
Wenn die Systeme vom Netz sind, hilft kein Fernzugriff mehr – dann kommen wir raus. Vor Ort im Münsterland und im Ruhrgebiet, in der Regel noch am selben Tag.
Fast jeder Betrieb, mit dem wir zu tun haben, hatte irgendwann einen Vorfall. Die einen haben es gemerkt, die anderen nicht. Das ist keine Frage von Nachlässigkeit, sondern eine Frage der Zeit.
Angriffe laufen automatisiert, rund um die Uhr, gegen alles, was erreichbar ist. In aller Regel wurden Sie nicht ausgewählt – Sie waren erreichbar. Das ist ein Unterschied.
Auch uns. Wer heute noch behauptet, er erkenne jede Phishing-Mail, hat länger keine gesehen. Dazu unten mehr.
In den ersten Stunden wirkt fast jeder Vorfall wie ein Totalschaden. Wenn getrennte Sicherungen existieren, ist die Lage danach meist deutlich besser als der erste Eindruck.
Viele rufen erst nach Tagen an. Nicht, weil sie es nicht besser wüssten, sondern weil es ihnen unangenehm ist. Man will erst selbst noch etwas probieren, es soll möglichst niemand mitbekommen, und irgendwie hofft man, dass es sich von allein sortiert.
Wir kennen das – das ist ein bisschen wie mit dem Zahnarzt. Das Unangenehme ist nie der Termin. Das Unangenehme sind die Wochen davor, in denen es schlimmer wird.
Deshalb ganz ohne Umschweife: Wir bewerten nicht, wie es dazu gekommen ist. Wir sortieren mit Ihnen, was jetzt zu tun ist. Und wenn sich am Ende herausstellt, dass es halb so wild war – auch gut. Dann haben Sie einmal zu viel angerufen statt einmal zu wenig.
Diese Liste hilft Ihnen auch dann, wenn Sie uns nie anrufen. Genau dafür ist sie gedacht. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Schritt für Ihre Situation passt: lieber kurz anrufen als raten.
Unsicher, ob Sie gerade das Richtige tun? Rufen Sie an, bevor Sie etwas ausprobieren. Das Gespräch kostet nichts und dauert oft keine zehn Minuten.
02369 / 2969965Eine Seite, alles Wichtige, Platz für Ihre eigenen Nummern. Ausdrucken, ausfüllen, aufhängen – am besten dort, wo im Ernstfall jemand steht, der nicht aus der IT kommt. Kostenlos, ohne E-Mail-Adresse, ohne Gegenleistung.
Suchen Sie sich heraus, was am ehesten passt. Jeder Punkt sagt Ihnen in Klartext, was gerade wahrscheinlich passiert, was Sie sofort tun können und was wir übernehmen.
Ransomware hat Ihre Daten verschlüsselt. Meist waren die Angreifer vorher schon Tage bis Wochen im Netz, haben sich umgesehen und häufig auch Daten kopiert, bevor verschlüsselt wurde.
Betroffene Geräte vom Netz trennen, aber anlassen. Backups sofort physisch trennen. Nicht antworten, nicht zahlen. Uhrzeit notieren, Bildschirm fotografieren.
Ausbreitung stoppen, saubere von befallenen Systemen trennen, Backups auf Verwertbarkeit prüfen und eine Wiederanlauf-Reihenfolge festlegen – damit zuerst das läuft, was Ihr Geschäft am Laufen hält.
Ein E-Mail-Konto ist übernommen. Typisch: Angreifer klinken sich in laufende Mail-Verläufe ein und schicken Rechnungen mit geänderter Bankverbindung – an Ihre Kunden, in Ihrem Namen, im richtigen Ton.
Passwort von einem anderen, sauberen Gerät aus ändern und alle Sitzungen abmelden. Kunden telefonisch warnen, nicht per Mail. Bank informieren, falls schon gezahlt wurde.
Konto absichern, Zwei-Faktor erzwingen, heimlich eingerichtete Weiterleitungs- und Postfachregeln finden und entfernen, Anmeldeprotokolle auswerten und prüfen, welche Postfächer sonst noch betroffen sind.
Ein Zugang wurde übernommen, oft über einen aus dem Internet erreichbaren Fernzugriff oder ein Passwort aus einem alten Datenleck. Häufig ist das die Vorstufe: Es wird ausgekundschaftet, bevor zugeschlagen wird.
Fernzugriff von außen abschalten, wenn Sie wissen wie. Auffällige Benutzerkonten notieren, nicht löschen. Nichts neu installieren – das vernichtet die Spuren.
Zugänge schließen, Konten und Berechtigungen durchgehen, Protokolle auswerten und eingrenzen, wie lange und wie tief jemand drin war. Danach das Fernzugriffs-Konzept so umbauen, dass es nicht wieder passiert.
Der Fall mit der größten rechtlichen Tragweite. Sobald personenbezogene Daten betroffen sind, greift die Meldepflicht – unabhängig davon, ob die Technik schon wieder läuft.
Uhrzeit der Kenntnis festhalten. Grob eingrenzen, welche Datenarten und wie viele Personen betroffen sein könnten. Noch nichts nach außen kommunizieren, bevor das Bild steht.
Gemeinsam mit Ihnen die Meldung an die Aufsichtsbehörde vorbereiten und prüfen, ob zusätzlich die Betroffenen informiert werden müssen. Sie bekommen dafür eine feste Ansprechpartnerin.
Meist über ein veraltetes Plugin oder gestohlene Zugangsdaten. Unangenehm: Google stuft die Seite schnell als gefährlich ein, und Besucher bekommen eine Warnung angezeigt.
Seite beim Hoster offline nehmen lassen, wenn Besucher gefährdet sein könnten. Zugangsdaten zu Hosting und Redaktionssystem ändern – von einem sauberen Gerät aus.
Schadcode entfernen, Einfallsweg schließen, saubere Wiederherstellung aus einem geprüften Stand und die Freigabe bei Google anstoßen, damit die Warnung verschwindet.
Vielleicht nichts. Vielleicht wurden Zugangsdaten abgegriffen oder etwas nachgeladen. Das lässt sich prüfen – und das ist der beste denkbare Zeitpunkt dafür, weil noch nichts passiert sein muss.
Gerät vom Netz trennen. Falls Sie Zugangsdaten eingegeben haben: dieses Passwort von einem anderen Gerät aus ändern. Und: Bescheid sagen. Das ist kein Grund, sich zu schämen.
Kurz drauf schauen und Entwarnung geben oder gezielt aufräumen. Meistens ist es in einer halben Stunde erledigt. Genau deshalb lohnt sich der frühe Anruf.
Nichts passt so richtig? Auch das ist ein guter Grund anzurufen. Wir sortieren am Telefon mit Ihnen, ob es ein Vorfall ist – und wenn nicht, sagen wir das genauso deutlich.
Kurz durchsprechenDas ist der Satz, den wir am häufigsten hören – meistens von Betrieben, bei denen wir gerade aufräumen. Er beruht auf einer Vorstellung von Cyberangriffen, die zehn Jahre alt ist.
Angriffe laufen automatisiert. Programme klopfen rund um die Uhr das gesamte Internet nach erreichbaren Systemen und bekannten Schwachstellen ab. Ob dahinter ein Konzern oder ein Handwerksbetrieb mit zwölf Leuten steht, merken sie erst hinterher – wenn sie schon drin sind.
„Schlechtes Deutsch, komische Anrede, dann ist es Phishing“ – das galt einmal. Heute sind diese Mails sprachlich fehlerfrei, kennen den Namen Ihrer Buchhaltung, beziehen sich auf einen echten Lieferanten und hängen sich an einen laufenden Mail-Verlauf an. KI-Werkzeuge machen das in Sekunden und in beliebiger Menge.
Nicht weil dort mehr zu holen wäre, sondern weil der Aufwand fast auf null gesunken ist. Wenn tausend Angriffe so viel kosten wie früher einer, lohnt sich auch der kleine Betrieb. Das ist keine Drohung, sondern schlicht die Rechnung dahinter.
Was das für Sie bedeutet: Wenn es Sie erwischt hat, ist das kein Beleg dafür, dass bei Ihnen geschlampt wurde. Es ist der Normalfall geworden. Die interessante Frage ist nicht, wie es passieren konnte – sondern wie schnell Sie wieder arbeiten können und ob die Fristen eingehalten sind.
Sie wollen wissen, wie gut Ihr Team solche Mails heute noch erkennt? Auf unserer Datenschutzseite gibt es einen kostenlosen Phishing-Test mit sechs echten Beispielen – ohne Anmeldung.
Während die Technik repariert wird, läuft parallel eine Frist. Das ist die Sache, die Geschäftsführern nachts durch den Kopf geht – und der Teil, den reine IT-Notdienste gerne auslassen. Hier das Wichtigste in Klartext.
Das müssen Sie nicht allein machen. Wer bei uns anruft, bekommt neben der Technik eine feste Ansprechpartnerin für genau diesen Teil. Sie geht mit Ihnen durch, ob eine Meldung fällig ist, was hineingehört und was Sie dokumentieren sollten – und bereitet die Meldung mit Ihnen vor.
Damit es klar ist: Das ist Datenschutzberatung, keine Rechtsberatung. Wir bereiten die Meldung mit Ihnen vor – absenden muss sie der Verantwortliche selbst, also Ihr Unternehmen. Und wenn der Fall an einen Anwalt gehört, sagen wir Ihnen das rechtzeitig statt zu spät. Mehr dazu auf unserer Seite Datenschutz & Informationssicherheit.
Diese Stellen kosten Sie nichts und sind ausdrücklich für Unternehmen da. Bitte prüfen Sie im Ernstfall kurz die aktuellen Kontaktdaten auf den verlinkten Seiten – Behörden ändern gelegentlich ihre Erreichbarkeiten.
Die Anlaufstelle des Landeskriminalamts speziell für Unternehmen und Behörden. Beratung und Anzeigenaufnahme, ohne dass sofort ein Streifenwagen vorfährt. Der Anruf verpflichtet Sie zu nichts und kostet nichts.
Die zuständige Aufsichtsbehörde für Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Die Meldung nach Art. 33 DSGVO läuft über ein Online-Formular, ohne Registrierung. Sie erhalten sofort ein Aktenzeichen, unter dem sich später nachmelden lässt.
Herstellerneutrale Empfehlungen zum Umgang mit Ransomware und IT-Notfällen, inklusive Vorlagen für Notfallkarten und Wiederanlaufpläne. Gute Quelle, wenn Sie das Thema nach dem Vorfall sauber aufsetzen wollen.
Wenn gefälschte Rechnungen im Umlauf sind oder eine Überweisung auf eine geänderte Bankverbindung ging: sofort anrufen. Kurz nach der Ausführung lassen sich Zahlungen manchmal noch zurückholen – ein paar Stunden später meist nicht mehr.
Kein Ticketsystem, keine Eskalationsstufen, keine Warteschleife. Sie rufen an und sprechen mit jemandem, der Ihnen sagt, was als Nächstes passiert.
Auch wir setzen KI ein – nicht als Schlagwort, sondern an einer klar begrenzten Stelle: bei der Auswertung nach einem Vorfall. Das spart im Ernstfall Stunden, in denen Ihr Betrieb sonst stillsteht. Geprüft und entschieden wird trotzdem von Hand.
Nach einem Vorfall liegen zehntausende Ereigniszeilen vor – Anmeldungen, Zugriffe, Verbindungen. Genau die Arbeit, bei der Maschinen schneller sind als jeder Mensch mit Kaffee und Excel.
Welche Mail, welcher Zugang, welche Schwachstelle? Je schneller diese Frage beantwortet ist, desto schneller ist die Tür zu – und desto geringer die Gefahr, dass Sie sich beim Wiederanlauf denselben Schaden erneut einfangen.
Die entscheidende Frage für den Wiederanlauf. Auffälligkeiten in großen Datenmengen zu erkennen, ist eine Musteraufgabe – und damit genau das, wofür sich der Einsatz lohnt.
Im Notfall wird viel versprochen. Wir halten es lieber andersherum und sagen vorher, wo unsere Grenzen liegen – damit Sie nicht mitten im Vorfall feststellen, dass Sie den Falschen am Telefon haben.
Das erste Telefonat kostet nichts. Auch dann nicht, wenn Sie danach jemand anderen beauftragen oder sich herausstellt, dass gar kein Vorfall vorliegt. Wir stellen keine Bereitschaftspauschale dafür in Rechnung, dass wir rangehen.
Danach nach Aufwand – aber nicht ins Blaue hinein. Bevor wir loslegen, bekommen Sie eine Einschätzung, womit zu rechnen ist und was der erste Schritt umfasst. Beauftragt wird erst, wenn Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. Wenn sich während des Einsatzes abzeichnet, dass es umfangreicher wird, erfahren Sie das, bevor die Stunden anfallen – nicht auf der Rechnung.
Kein Notfallaufschlag dafür, dass es Ihnen gerade schlecht geht. Dass jemand in einer Zwangslage steckt, ist für uns kein Preisargument.
Wir sind ein kleines Team aus dem Kreis Borken und betreuen Betriebe zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Wer bei uns anruft, spricht mit einem Menschen, der die Systeme danach auch selbst anfasst – und der Ihnen im Zweifel gegenübersitzt.
Im Notfall sind die Systeme in der Regel vom Netz – dann nützt der beste Fernzugriff nichts. Deshalb kommen wir raus: vor Ort im Münsterland und im Ruhrgebiet, in der Regel noch am selben Tag.
Solange noch ein Zugang sicher nutzbar ist, können wir die ersten Schritte auch aus der Ferne machen – das entscheiden wir gemeinsam am Telefon, nicht vorab.
Wo wir regelmäßig unterwegs sind:
Ein Vorfall ist der teuerste denkbare Weg, die eigenen Schwachstellen kennenzulernen. Wenn Sie ihn schon bezahlt haben, sollten Sie wenigstens etwas davon behalten.
Nach dem Wiederanlauf gehen wir mit Ihnen durch, was den Einstieg möglich gemacht hat, und bauen die Sicherungen so um, dass sie einen nächsten Angriff überstehen. Danach läuft es weiter – oder Sie machen wieder allein. Beides in Ordnung.
Dann sind Sie in der besseren Position. Drucken Sie die Notfallkarte aus, tragen Sie Ihre Nummern ein und hängen Sie sie auf. Das kostet zehn Minuten und ist mehr Vorbereitung, als die meisten Betriebe haben.
Auf unserer Startseite gibt es einen IT-Schnellcheck mit 14 Bereichen – ohne Anmeldung, mit Auswertung zum Mitnehmen. Ehrlich ausgefüllt sagt er Ihnen mehr als jedes Verkaufsgespräch.
Und sonst? Wir kümmern uns um die komplette IT kleiner und mittelständischer Betriebe – Netzwerk und Firewall, Microsoft 365, Server, Telefonie, Datenschutz. Alles Weitere finden Sie auf unserer Hauptseite.
Zu itsgreuel.deMo–Sa 07:00–22:00 Uhr. Das erste Gespräch kostet nichts, auch ohne Vertrag. Wenn wir gerade im Einsatz sind, rufen wir innerhalb von 30 Minuten zurück.
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